Meine Rückkehr zu Rödl & Partner

PrintMailRate-it


​Meine Rückkehr zu Rödl & Partner

Im April 2022 habe ich Rödl & Partner verlassen, um nach ca. zwei Monaten wieder zurückzukehren – allerdings in einer anderen Position und Tätigkeit. In diesem Artikel möchte ich gerne die Frage beantworten, wie es zu diesem Austritt und meiner Wiederkehr kam.


Der Auslöser


2014 bin ich als Quereinsteiger zum Service Desk bei der Rödl IT Operation GmbH dazugestoßen und habe mich von Beginn an sehr willkommen gefühlt. Ich wurde in alle nötigen Themen eingewiesen und hatte jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner. Nach fünf Jahren wurde ich aufgrund meiner selbstständigen, mitdenkenden und kundenorientierten Arbeit (denke ich zumindest) zum Teamleiter befördert.

Ich brachte einige positive Veränderungen in das Team. Nach einer gewissen Zeit sah ich jedoch keine Weiterentwicklungspotenziale mehr, die meinen Vorstellungen entsprachen.  Was folgte, waren Stagnation und Unlust. Falscher Stolz hielt mich davon ab, mich an meinen Vorgesetzten zu wenden – denn wer zeigt schon gerne Schwäche? Hätte ich das Gespräch gesucht, wäre ich sicherlich nicht fortgegangen. So kam es, wie es kommen musste, und ich orientierte mich neu. 

Schweren Herzens reichte ich meine Kündigung ein, arbeitete nichtsdestotrotz voller Elan bis zum letzten Tag. Mein Team überraschte mich bei einem Abschiedsessen mit einem Präsent, was mir das Gefühl gab, ein guter Chef gewesen zu sein, und mich sehr rührte. Bereits zu diesem Zeitpunkt bereute ein Teil von mir die Entscheidung. Trotzdem setzte ich die Segel in Richtung meines bevorstehenden Abenteuers.

Eine kurze Verweildauer


Vielleicht kennt ihr das? Man hat sein Vorstellungsgespräch und es ist „eigentlich“ alles geklärt. Ich sehe mit einem guten Gefühl und gespannt dem ersten Arbeitstag entgegen. Das Fazit nach dem ersten vollendeten Arbeitstag: Alles super! Auch der zweite und dritte Tag erwiesen sich als gut. Dann das böse Erwachen. Alles entwickelte sich langsam in eine andere Richtung, entgegen den Absprachen und Grundlagen des Arbeitsvertrages. Nach und nach wurde mir bewusst, wie gut ich es doch in der vorherigen Anstellung gehabt hatte. Hier waren Absprachen auch Absprachen. Also entschloss ich mich, zu handeln.

Meine Rückkehr zu Rödl & Partner


Nach meinem Entschluss, die neue Firma früher als gedacht zu verlassen, gab ich mir einen Ruck und wendete mich an meine alte Abteilung bei Rödl & Partner – so viel zum Thema falscher Stolz. In einem tollen Vier-Augen-Gespräch konnten wir einiges aufrollen und es war schnell klar, dass ich nicht mehr zurück in die alte Position konnte. Indem wir meine Karrierewünsche mit der Einschätzung meiner Vorgesetzten abglichen, ergab sich für mich der Wiedereinstieg als Service Manager bei Rödl & Partner. Ich kann es eigentlich gar nicht in Worte fassen, wie froh und dankbar ich für diese Chance bin. Und obwohl ich in meiner früheren Rolle wenig mit den Kollegen aus dem Service Management zu tun hatte, war mir die Grundlage meines neuen Aufgabenbereichs klar. Somit trat ich freudig und mit positivem Schwung im Gepäck meine neue Stelle bei Rödl & Partner an. 
Nach der Einarbeitung erhielt ich erste eigenständige Projekte mit Kundenverantwortung und die technische Verantwortung einer Applikation. Außerdem habe ich dieses Jahr die Möglichkeit erhalten, das Social-Media-Projekt „Interessantes aus der IT“ ins Leben zu rufen und redaktionell zu betreuen – eine Wissensrubrik, welche sich mit aktuellen und spannenden Themen aus dem IT-Umfeld auseinandersetzt. 

Ein Resümee aus der Retroperspektive


Mein Verantwortungsbereich hat sich definitiv erweitert, was mich auf sehr positive Weise intellektuell fordert und nach vorne bringt. Das Einzige, was ich ein wenig vermisse, ist die Interaktion mit meinem damaligen Team, welche immer sehr produktiv und humorvoll vonstattenging. Deshalb möchte ich auch diesen Beitrag nutzen, meine damaligen Kolleginnen und Kollegen im Team Service Desk herzlich zu grüßen.

Mein persönliches Learning


Jetzt, nach einem Jahr, bin ich immer noch froh, diesen Schritt zurück zu Rödl & Partner gemacht zu haben. Der Empfang durch das „neue/alte“ Team war sehr herzlich und offen, ähnlich wie bei meinem Einstieg 2014. Ebenfalls kann ich auch heute noch jederzeit um Unterstützung bitten. Es macht jeden Tag Spaß, mit den neuen und alten Kolleginnen und Kollegen zu arbeiten und abteilungsübergreifend zu agieren. Täglich lerne ich neue Dinge und versuche, diese auch in meinem täglichen Doing entsprechend einzubringen. Zudem finde ich es super, dass ich den Kolleginnen und Kollegen ebenfalls das ein oder andere nahebringen und somit meinen Beitrag für das gesamte Team leisten kann.

Eines kann ich aber mit Gewissheit sagen:
Falscher Stolz ist schädlich für einen selbst und die Karriere. Ich habe mir geschworen, nicht mehr alles selbst regeln zu wollen, sondern Hilfe anzunehmen und auch einzufordern. Aktuell würde ich sagen: „Läuft!“ Zusätzlich kann ich jedem empfehlen, der Rödl & Partner verlassen hat und eigentlich zurück möchte: „Macht es!“
Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Deutschland Weltweit Search Menu