Rödl & Partner kooperiert mit Computerwoche/IDG Research Services bei Managed-Services-Studie 2020

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  • Digitalisierung und Cloud werden gelebt
  • Cloud-Nutzung braucht Provider-Partnerschaft
  • Hyperscaler sind nicht das Maß aller Dinge
  • Schnelle Umsetzung und Flexibilität erwartet

 
Nürnberg, 30.6.2020: Die Digitalisierung ist bei deutschen Unternehmen längst Realität. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der IDG-Studie 2020, bei der die Rödl IT Operation GmbH mit dem IDG Research Institute kooperierte. So verfolge die große Mehrheit eine klare Strategie auf Basis einer verbindlichen Roadmap. Knapp 80 Prozent der Studienteilnehmer verfügen über einen dedizierten Fahrplan für ihren Digitalisierungsprozess. Und weitere zwölf Prozent planen zumindest konkret, eine entsprechende Umsetzungsstrategie zu formulieren.
 

Digitalisierung und Cloud werden gelebt

Entscheidend bei der Digitalisierung ist für die Unternehmen die Cloud. Managed Cloud Services spielen hierbei eine essenzielle Rolle. Das zeigt sich auch in den Zahlen: mehr als 79 Prozent geben an, stark auf die Nutzung einschlägiger Services zu setzen und knapp 20 Prozent nehmen für sich sogar in Anspruch, IT-Bezugsmodelle aus der Cloud „sehr stark" zu nutzen. „Die Bereitschaft zum Outsourcing nimmt zu, das heißt, die Unternehmen gehen allmählich weg vom Eigenbetrieb On-Premise und nutzen Managed Services oder Private-Cloud-Plattformen", erklärt dazu Markus Merk. „Die Nutzung von Public Clouds wird allerdings von einem Großteil der mittelständischen Unternehmen bisher eher weniger in Betracht gezogen, obwohl wir das Management hybrider Landschaften bieten können."
 

Cloud-Nutzung braucht Provider-Partnerschaft

Für Erfolg und Misserfolg bei Cloud-Projekten sehen sich die Anwender in einer Art "gleichberechtigter Schicksalsgemeinschaft" mit ihrem Provider, so die Studie. Als die entscheidenden Gründe für ein erfolgreiches Cloud-Projekt wird mit 57 Prozent an erster Stelle die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Dienstleister genannt, gefolgt von der gemeinsamen Weiterentwicklung einzelner Services und Applikationen, die für immerhin 50 Prozent der Unternehmen wichtig ist. Auch die Funktionsfähigkeit einzelner Cloud-Tools und -Services fällt aus Sicht der Anwender mit 48 Prozent stark ins Gewicht, während es für 46 Prozent der Studienteilnehmer entscheidend ist, dass auch die eigenen Mitarbeiter bei der Cloud Journey mitziehen.
 

Hyperscaler sind nicht das Maß aller Dinge

Der Vormarsch der großen Hyperscaler lässt sich anhand der aktuellen Ergebnisse der Studie nicht uneingeschränkt bestätigen. Im Vergleich zu AWS, Google, Microsoft oder Alibaba stuften die befragten Unternehmen die Angebote von Managed-Services-Providern in Deutschland überraschend positiv ein. So vertreten knapp 20 Prozent uneingeschränkt die Auffassung, dass sie auch bei hiesigen Dienstleistern entsprechend Public-Cloud-Infrastruktur-Services beziehen können. Für weitere 26 Prozent trifft dies weitgehend zu. 22 Prozent können sich dies zumindest gut vorstellen.
 

Eine ähnliche Gewichtung nehmen die Anwender im Hinblick auf die Behauptung vor, dass die Private Cloud eines Providers hierzulande aufgrund des Vertrauens in Datenschutz und Datensicherheit immer den Vorzug gegenüber einem der Hyperscaler erhalte. „Managed Service Provider aus Deutschland stehen großen internationalen Anbietern in nichts nach. Dies ist zum einen auf den Schutz der Daten mit geltendem europäischen Recht zurückzuführen, aber auch die Bereitschaft, Standard-Services mit individuellen Services den Bedürfnissen des Unternehmens anzupassen", so Markus Merk. Dass durch den Cloud Act und die mögliche Einflussnahme durch staatliche Behörden die Public Cloud nicht empfehlenswert für unternehmenskritische Applikationen ist, bejahen 16 Prozent der befragten Unternehmen ohne Wenn und Aber. Knapp 20 Prozent bejahen dies weitgehend, und noch einmal 23 Prozent würden dies mit wenigen Einschränkungen unterschreiben.
 

Schnelle Umsetzung und Flexibilität erwartet

Bei den Auswahlkriterien in Bezug auf einen Managed-Services-Provider sind für 41 Prozent Kundenreferenzen das wichtigste Argument, danach folgt mit 39 Prozent die Branchenkompetenz und mit jeweils knapp 31 Prozent technologische Kompetenz und branchenspezifisches Projekt-Know-how.
 

Knapp die Hälfte der befragten Firmen arbeitet mit einem Managed-Services-Provider zusammen, fast 30 Prozent hat es in absehbarer Zeit vor. Unter den Unternehmen mit solchen Plänen sind die Absichten bei Firmen mit weniger als 500 Beschäftigten deutlich konkreter (35 Prozent) ausgeprägt als solchen mit 1.000 und mehr Mitarbeitern (rund 27 Prozent).
 

Bei den Motiven für die Zusammenarbeit mit einem Managed-Services-Provider, verstärken sich die Trends der vergangenen Jahre: Schnellere Umsetzung von Projekten, mehr Flexibilität beim Aufsetzen und Beenden (neuer) IT-basierter Geschäftsprozesse und Verbesserung der Innovationsfähigkeit sind die beherrschenden Themen. So ist mit Blick auf die Unternehmensstrategie für 36 Prozent der Befragten die schnellere Umsetzung von Projekten das zentrale Argument für einen Managed Service.
 

„Der regelmäßige Dialog mit unseren Kunden und der Austausch auf Augenhöhe ist für uns ein besonderes Anliegen. Mit unseren ganzheitlichen und interdisziplinären Services stärken wir die Positionen unserer Kunden am Markt", konstatiert Markus Merk.

Kontakt

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Markus Merk

Geschäftsführer, Rödl IT Operation GmbH, cloudgermany.de GmbH

Partner

+49 711 7819 144 30

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