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Erfolgreich investieren in Bulgarien

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zuletzt aktualisiert am 19. Mai 2021 | Lesedauer ca. 2 Minuten

  

 

Wie schät­zen Sie die der­zei­ti­ge wirt­schaft­li­che La­ge in Bul­ga­ri­en ein?

Die derzeitige wirtschaftliche Lage in Bulgarien kann als vielver­sprechend eingeschätzt werden. Im Jahr 2019 konnte das Land ein höheres Wirtschaftswachstum verzeichnen – ca. 3,4 Prozent.

Wie würden Sie das Investitionsklima in Bulgarien beschreiben? Welche Branchen bergen großes Potenzial?

Bulgarien ist nach wie vor besonders attraktiv für ausländische Investoren, wobei Deutschland und Österreich an den ersten Stellen rangieren. Das gute Investitionsklima  wird durch günstige Steuerbe­dingungen gefördert: In Bulgarien gilt ein einheitlicher Steuersatz von 10 Prozent für die Einkommen- und Körperschaftsteuer. Als aussichtsreich für Investoren erweisen sich auch die niedrigen Lohnkosten (der Durchschnittslohn beträgt ca. 650 Euro, während der Mindestlohn seit dem 1. Januar 2021 bei ca. 333 Euro liegt) bei gleichzeitig hoher Verfügbarkeit von gut ausgebildeten Fachkräften. Ein Vorteil für deutsche Investoren liegt zudem im Vorhandensein von deutschsprachigen Mitarbeitern und ausge­bildeten Fachkräften mit Auslandsstudium.

Aufgrund seiner geopolitischen Lage zwischen West- und Mitteleuropa und den asiatischen Märkten, bietet sich Bulgarien als vorteilhafter Standort mit Drehscheibenfunktion für das Balkan- und Nahost­geschäft an. Bei den weltweit führenden Herstellern rangiert das Land auf einem der vordersten Plätze als Standort für das Outsourcing von Produktionsaktivitäten. Wirtschaftlicher Zuwachs wird beim Automotive-Sektor, der IT-Branche und dem Outsourcing-Sektor erwartet.


Welchen Herausforderungen steht ein deutscher Unternehmer beim Engagement in Bulgarien gegenüber?

Ein ausländischer Investor stellt sich verschiedenen Herausforderungen bei seinem Engagement in Bulgarien. Die träge Verwaltung und Bürokratie sind dabei die größten Hindernisse, die viel Zeit und Geduld in Anspruch nehmen. Wie auf jedem ausländischen Markt sieht sich ein Investor auch mit einer unterschiedlichen Unternehmenskultur und einem anderen Rechtssystem konfrontiert.


Welchen Einfluss haben Deutschland und die EU auf Bulgarien?

Die Europäische Union als eine Stabilitätsgemeinschaft mit ihrem Binnenmarkt ohne Grenzen und Handelsschranken bietet Bulgarien umfangreiche Wirtschaftshilfe, freien Kapitalverkehr und Arbeit­nehmerfreizügigkeit. Mit einem Schwerpunkt auf den Schutz personenbezogener Daten sowie dem Klimaschutz als auch durch unterschiedliche EU-Förderprogramme, beeinflusst die EU die Richtlinien der politischen und sozialen Entwicklung der Innenpolitik des Landes.

Bulgarien betrachtet die Bundesrepublik Deutschland als den zentralen strategischen Partner in der EU. Seit Jahren hat sie sich als wichtigster Handelspartner Bulgariens positioniert – was sowohl für den Import als auch für den Export gilt. Das Land ist mit seinem stabilen Investitionsklima und mit vielen deutschsprachigen Arbeitnehmern besonders attraktiv für deutsche Investoren. Seit dem Beitritt der Republik Bulgarien zur Europäischen Union hat sich Deutschland mit seinen guten Auslandsstudienbe­dingungen und zahlreichen Stellenangeboten als Zielort von höchstem Rang für die Bulgaren etabliert.


Wie wird sich aus Ihrer Sicht Bulgarien weiterentwickeln?

Das Land entwickelt sich sowohl politisch als auch wirtschaftlich in die von der EU vorgegebene Rich­tung. Dementsprechend bleiben die Investitionsbedingungen auch künftig sehr gut.

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Minko Karatchomakov

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