Das BMVI beauftragt ein Beraterkonsortium unter Beteiligung von Rödl & Partner mit der Erstellung eines Handbuchs zum automatisierten und vernetzten Fahren

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​veröffentlicht am 10. März 2021

 

Die Automatisierung von Fahrzeugen bietet erhebliche Chancen für eine kundenorientierte und nachhaltige Mobilität. Das BMVI hat nun das Konsortium bestehend aus der ifok GmbH, der PTV-Group, dem Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Rödl & Partner mit der Erstellung eines Handbuches „Integration automatisierter Verkehrsmittel in den städtischen öffentlichen Raum” beauftragt.

 

Die Mobilität der Zukunft wird von den Megatrends der Etablierung alternativer Antriebstechniken, der Vernetzung und Automatisierung bestimmt. Diese Entwicklungen treffen auf gesellschaftliche Veränderungen sowie die akute Covid-19-Pandemie.

 

Vor diesem Hintergrund ist eine adäquate Gestaltung eines sicheren, nachhaltigen und bedürfnisgerechten ÖPNV im Straßenverkehr von höchster Relevanz. Die Vernetzung von Fahrzeugen untereinander und mit der Straßeninfrastruktur sowie die Automatisierung des Straßenverkehrs bieten erhebliche Chancen, die Mobilität sicherer, effizienter und bedarfsgerechter zu machen.

 

Jedoch geht damit auch die Gefahr einher, dass sich ohne weitere Steuerung das Straßenverkehrsaufkommen erheblich erhöhen könnte. Neben den etablierten kommunalen ÖPNV-Anbietern werden private Mobilitätsdienstleister versuchen neue Mobilitätsangebote auf den Markt zu bringen und in Form von neuen Geschäftsmodellen zu etablieren. Das vernetzte und automatisierte Fahren wird daher einen erheblichen Einfluss auf die Mobilitätswende haben.

 

Ziel des Projekts ist es, ein Handbuch zu erstellen, dass Kommunen dabei unterstützt, die für die jeweilige Kommune richtigen Entscheidungen zu treffen. Dabei soll die Genese, aber insbesondere auch die derzeitigen und künftigen Herausforderungen beleuchtet werden. Typische Fragen zur Einführung und Etablierung des Fahrzeugeinsatzes und des Flottenbetriebs innerhalb des kommunalen ÖPNV sollen mit dem Handbuch beantwortet werden. Kurz: Das Handbuch soll Kommunen dabei unterstützen, eine eigene Position zu finden, bzw. eine eigene Vision und Strategie gegenüber dem vernetzten und hoch- sowie vollautomatisierten Fahren entwickeln zu können.

 

Bewertung für die Praxis

Die Regulierung des automatisierten und vernetzten Fahrens wird eine der zentralen kommunalen Herausforderungen der nächsten Jahre sein. Um die unbestreitbar bestehenden Chancen der Automatisierung zu nutzen, bedarf es einer klugen und vorausschauenden Regulierung vor Ort. Das Handbuch wird die kritischen Anforderungen aufzeigen und Hilfestellung für die Bewältigung der Aufgabe geben.

 

 

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