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Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe: Sachspenden für Waisen in Puebla

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veröffentlicht am 26. März 2021 | Lesedauer: ca. 2 Minuten

  

Die Kolleginnen und Kollegen in Puebla (Mexiko) sind sehr glücklich und stolz, Mitte März die Spenden der Rödl-Mitarbeiter-Stiftung-für Kinderhilfe an die Einrichtung „Casa Hogar Santa Rosa de Viterbo, A.C.” in Puebla zu überreichen.

  

  

 

  

Bei der Casa Hogar Santa Rosa de Viterbo, A.C. handelt es sich um eine soziale Einrichtung für Mädchen im Alter von 6 bis 15 Jahren. Sie wurde oftmals Opfer von physischer, psychischer, emotionaler oder sexueller Gewalt. Viele haben keine Eltern mehr bzw. nur noch ein Geschwisterkind oder ein entferntes Familienmitglied. Die Einrichtung bietet ihnen eine Wohnmöglichkeit, schulische Ausbildung, ausgewogene Ernährung, emotionale Unterstützung, Wertschätzung und Vorbereitung für den eigenen Weg, auch beruflich.

  

Am 18. März 2021 überreichten Roberto González sowie Angela Reyes zahlreiche Sachspenden. Die Kolleginnen und Kollegen vor Ort hatten auf Bitten und Beratung der Ordensschwestern viele verschiedene Dinge des täglichen Bedarfs besorgt, darunter Lebensmittel, Kleidung, Hygieneartikel, Bettwäsche, Schreibwaren, Bücher, Kopfhörer, Rucksäcke, Schuhe, Stühle sowie Hand- und Badetücher. Alle Artikel wurden dringend benötigt, denn leider gehen insbesondere in der Corona-Zeit auch die Spenden zurück und die Not des Heims steigt. Bei der Auswahl der Sachbücher haben wir uns viele Gedanken gemacht, welche Inhalte für die Bewohnerinnen auf ihrem weiteren Lebensweg wichtig sind, z.B. „Lerne zu vergeben”, „Lerne Geduld zu haben”, „Lerne Deine Zeit zu planen”, „Deine drei Stärken”, „Frau werden”, „Lerne pünktlich zu sein”.

  

Die Waren wurden größtenteils bereits vorab an das Heim geliefert und liebevoll von den Bewohnerinnen zur Übergabe präsentiert. Die Mädchen hatten stolz ihre neuen Kleider und Schuhe angezogen, ihre Betten mit der neuen Bettwäsche bezogen und sich mit bestem Benehmen liebevoll bedankt. Die glücklichen und dankbaren Mädchen hatten einen Tanz zu dem Lied „Jerusalema” einstudiert. Eine ältere Bewohnerin des Heims erklärte zuvor in einer kleinen Ansprache, dass das Lied für sie alle von großer Bedeutung ist, denn im Songtext geht es um einen Ort der Sehnsucht und Hoffnung. Letzteres sei für jede von ihnen wichtig, weil sie oft mutlos in die Zukunft blicken. Herzergreifend bedankte sich das Mädchen weiter im Namen Aller für die tollen Sachen und das Gefühl, dass es mit der Rödl-Mitarbeiter-Stiftung für Kinderhilfe jemanden im fernen Deutschland gibt, der an die Mädchen denkt und ihnen Wertschätzung entgegenbringt.

 

Roberto González sprach den Bewohnerinnen des Heims Mut und Hoffnung zu. Er ermunterte sie, Berufe zu erlernen, die ihnen Freude bereiten, und damit ihr Leben selbst zu gestalten. Die emotionalen Reaktionen der Mädchen zeigten, dass der Besuch und die Spenden weit mehr als eine rein materielle Hilfe waren. Vielmehr gewannen sie wieder Mut, Optimismus und freuten sich, dass es da draußen einen „Kümmerer” für sie gibt.

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Katia Oetterich

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