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Abzugsfähigkeit von Verlusten bei kleinen For­de­rungs­be­trä­gen mit einer Fälligkeit von mehr als 6 Monaten – zeitliche Zuordnung

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veröffentlicht am 27. Juli 2021 | Lesedauer ca. 2 Minuten


Die Agenzia delle Entrate nahm mit ihrer Antwort auf die Klärungsanfrage Nr. 342 die Frage der Abzugsfähigkeit von Verlusten aus kleinen Forderungsbeträgen, die der Körperschaftssteuer (IRES) unterliegen und seit mehr als 6 Monaten verfallen sind, erneut auf und präzisierte die Modalitäten für die zeitliche Zuordnung.

Das italienische Finanzamt präzisierte mit seiner Antwort auf die Klärungsanfrage Nr. 342 vom 13. Kann 2021 die Modalitäten für die zeitliche Zuordnung von Verlusten aus kleinen Forderungsbeträgen, die seit mehr als 6 Monaten verfallen sind. 

Gemäß Art. 13 Abs. 3 des Gesetzesdekrets Nr. 147/2015 ist das forderungsberechtigte Unternehmen wahlberechtigt in Bezug auf:
  • den Zeitraum, in dem der Verlust in Abzug gebracht werden soll;
  • die Bestimmung des jeweiligen Betrages.

Die Wahl des Jahres, in dem die steuerlich relevant gewordene Negativkomponente in Abzug gebracht wird, bleibt dem kreditgebenden Unternehmen überlassen, wobei die einzige zeitliche Begrenzung die Steuerperiode ist, in der das Guthaben aus der Bilanz ausgebucht wird. 

Artikel 101 Abs. 5 des konsolidierten Einkommensteuergesetzes (TUIR) legt fest, dass die bestimmten und präzisen Kriterien, die für die Abzugsfähigkeit des Verlustes erforderlich sind, u. a. „in jedem Fall“ vorliegen, wenn es sich um eine kleine Forderung handelt und ein Zeitraum von sechs Monaten seit der Fälligkeit der Zahlung verstrichen ist (so genannte „Miniforderungen“).

Die Forderung gilt als gering, wenn sie folgende Beträge nicht übersteigt:
  • 5.000 Euro, für Unternehmen mit einem Umsatz oder Ertrag von mindestens 100 Mio. Euro;
  • 2.500 Euro, für andere Unternehmen.

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