Die 5-D der Energiewirtschaft

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In unserer täglichen Beratungspraxis erfahren und erkennen wir die Themen Dekarbonisierung, Dezentralisierung, Digitalisierung, Demografische Entwicklung und Diversifizierung der Geschäftsmodelle als die dominierenden und brennenden Themen der Energieversorgungsbranche.
 
Die aktuelle Lage stellt die Energiebranche vor beispiellose Herausforderungen: Kaum haben Stadtwerke und Energieversorger die Corona-Pandemie erfolgreich mit einem Digitalisierungsschub gemeistert und den Blick für die Cybersecurity ihrer kritischen Infrastruktur geschärft, sieht sich die Energiewirtschaft mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine konfrontiert.
 
Die deutsche Energieversorgungssicherheit steht in Frage, während die letzten Atomkraftwerke stillgelegt werden. Gleichzeitig schwebt das Damoklesschwert des Klimawandels über uns, der verheerende Naturkatastrophen mit sich bringt und unsere Gesellschaft zu verstärkten Bemühungen um Dekarbonisierung in allen Sektoren zwingt. Die tiefgreifenden Transformationsprozesse rund um die „5-D“der Energiewirtschaft beschleunigen sich und erfordern unternehmerische Antworten: Die „Dekarbonisierung“ und „Dezentralisierung“ – eine schneller umzusetzende Energiewende, die „Digitalisierung“ der Geschäftsprozesse und energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette, der Erhalt der Leistungsfähigkeit des Unternehmens trotz drohender Kompetenzverluste und Fachkräftemangels im Zuge des „demografischen Wandels“ sowie die in der Konsequenz umzusetzende „Diversifizierung“ der Geschäftsmodelle hin zu einem lokalen, nachhaltigen und multifunktionellen Energiedienstleister bleiben zentrale strategische Herausforderungen aller Entscheider in der Branche.

Obwohl die Studienteilnehmer die wirtschaftliche Lage ihres Unternehmens immer noch als „sehr gut“ oder „gut“ empfinden, gibt knapp die Hälfte der Studienteilnehmer an, die Renditeforderungen der Gesellschafter vor dem Hintergrund des tiefgreifenden strukturellen Umbaus des  Energieversorgungssystems sowie sinkender Netzrenditen kaum bzw. nicht mehr erfüllen zu können. Folgerichtig misst die Mehrheit der Studienteilnehmer der strategischen Planung eine hohe Priorität bei.

Als lokale Akteure der Energiewende sind Stadtwerke und Energieversorger in Bezug auf den kommunalen Klimaschutz besonders gefordert. Der überwiegende Teil der Studienteilnehmer glaubt aber, dass sich Investitionen in die Dekarbonisierung der Energiewirtschaft langfristig positiv auf den wirtschaftlichen Unternehmenserfolg auswirken werden. Entsprechende Investitionen werden aktuell primär in die Photovoltaik, die Fern- und Nahwärme sowie den Stromnetzausbau getätigt.

 

Allerdings befinden sich die meisten Unternehmen noch in der Planungs- und Findungsphase, wenn es um eine kommunale Klimaschutzstrategie geht. Hier gibt es aus Sicht der Befragten noch großen Nachholbedarf. Insbesondere in der Wärmeversorgung schlummert erhebliches Potenzial zur Dekarbonisierung. Dennoch existiert in den seltensten Fällen eine kommunale Wärmeplanung. Mit Blick auf die Digitalisierung beschäftigen sich Stadtwerke hauptsächlich mit den Möglichkeiten von Mobile- und Social-Media-Technologien. Weniger als die Hälfte der Studienteilnehmer setzen sich dagegen mit Cloud-Computing, Internet of Things (IoT), KI, Big Data oder der Blockchain auseinander. Hier besteht ebenfalls Nachholbedarf.

 

Insgesamt zeigen die Ergebnisse der 5-D Studie, wie vielfältig die Treiber des Wandels in der Energiebranche sind. Die Auswirkungen aus den „5-D“ stufen die Energieversorger für ihr Kerngeschäft mitunter als gravierend ein. 

Ziel der Studie ist es, ein ganzheitliches Verständnis für die Energiewirtschaft zu entwickeln und Ihnen im Folgenden wertvolle Impulse zu den maßgeblichen und wegweisenden Megatrends zu geben. Damit können Sie Ihren eigenen Standpunkt besser beurteilen und daraus eine individuelle Unternehmensstrategie bzw. Maßnahmen ableiten. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Studienteilnehmern, die sich die Zeit genommen haben, unsere Fragen zu beantworten.
 
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