„Regulatory meets FinTech” – Chancen und Risiken innovativer Finanz-Geschäftsmodelle

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veröffentlicht am 12. Oktober 2018

 

   

Der Begriff „Fintech” ist in aller Munde. Die Kombination „Financial Services” und „Technology” bringt auch das Geschäftsmodell dieser neuen Finanzmarktakteure auf den Punkt: oftmals junge Unternehmen treten hier mit einem stark kundenfokussierten und technologiebasierten Ansatz auf. Sie tragen digitale Geschäftsmodelle in die Welt der Finanzdienstleistungen – häufig mit großem wirtschaftlichen Erfolg – und stehen so in direkter Konkurrenz zu etablierten Anbietern.

 

Ein buntes Ökosystem mit vielen Chancen – auch für „klassische” Unternehmen

Wie vielgestaltig die unterschiedlichen Fintech-Spielarten sein können, zeigen deutlich die zugehörigen Verlautbarungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Das Feld ist weit gesteckt: Von alternativen Bezahlverfahren über automatisierte Finanzportfolioverwaltung bis hin zu innovativen Blockchain-Anwendungen reichen die Geschäftsmodelle. Besonders interessant an diesen digitalen Entwicklungen ist dabei, dass auch „klassische” Unternehmen immer häufiger durch die Einbindung von FinTech-Elementen in ihre Wertschöpfungsketten neue Geschäftschancen erschließen können. Etwa durch Bezahlverfahren, mit denen Kunden bei ihren Online-Gewohnheiten „abgeholt” werden können und so z.B. Zahlungen direkt in Unternehmens-Apps auslösen können.

 

Fallstricke beachten

Sowohl als innovativer Player auf dem Fintech-Markt als auch als eher klassischer Anwender sollte man jedoch insbesondere die regulatorischen Rahmenbedingungen nicht außer Acht lassen, um Fallstricke zu vermeiden bzw. für das eigene Modell die optimale Gestaltungsvariante wählen zu können. Entgegen der oftmals geäußerten Ansicht, viele der neuen Geschäftsmodelle seien nahezu unreguliert, sollten die rechtlichen Vorgaben genau untersucht werden. Neben vielleicht naheliegenden Themen, wie etwa einer ggf. erforderlichen Erlaubnis bzw. einer Registrierung, ist namentlich auch das Zusammenspiel von Datenschutz, Verbraucherrecht oder Vertriebsregulierung zu berücksichtigen. Gerade im Bereich der sogenannten Initial Coin Offerings („ICO”), die derzeit v.a. als digitale Unternehmensfinanzierung für Blockchain-Unternehmungen en vogue sind, macht sich eine solide juristische Architektur bezahlt.

 

Zusammen mit dem renommierten Seminaranbieter „WM Seminare” haben wir zu diesem spannenden Themenkreis ein Seminar entwickelt, das die aktuellen Entwicklungen im Bereich des FinTech-Markts aufgreift und gleichzeitig den jüngsten Entwicklungen der regulatorischen Rahmenbedingungen Rechnung trägt.

 

  

 

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