Benchmarking in der Fernwärme

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Das jährliche Rödl & Partner Benchmarking im Bereich Fernwärme ist ein ganzheitlicher Kennzahlenvergleich entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Fernwärmeversorgern.

 

Das Ziel des Benchmarkings ist es, die Leistungsfähigkeit eines Versorgers ganzheitlich zu erfassen.

 

Auf Basis einer umfassenden Datenbank können Teilnehmer in Clustergruppen mit Versorgern mit ähnlichen Netzen und Erzeugungskonzepten verglichen werden. Dies ermöglicht die Berechnung belastbarer Kennzahlen und hilft, Optimierungspotenziale aufzudecken, Ausbauprojekte zu planen und die Fernwärmeversorgung langfristig effizienter zu gestalten.

 

Sie haben Interesse an der Teilnahme?

Sie sind bereits Teilnehmer?

 

Über das Fernwärme BenchmarkingÜber das Fernwärme Benchmarking

Über das Fernwärme Benchmarking

 

Was ist das Benchmarking im Bereich Fernwärme?
  • „Benchmarking" ist eine Managementmethode, um ein Unternehmen zielgerichtet weiter zu entwickeln, Prozesse zu optimieren und Innovationspotenzial effektiv zu erkennen und einzuführen.
  • Das Rödl & Partner Benchmarking im Bereich Fernwärme ist ein ganzheitlicher Kennzahlenvergleich entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Fernwärmeversorgern.
  • Um ein ganzheitliches Bild zu gewinnen, werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette verschiedene Kennzahlen aus den Bereichen Effizienz, Versorgungssicherheit, Versorgungsqualität, Nachhaltigkeit und Kundenservice betrachtet.

 

Abbildung 1 Die fünf Säulen des Benchmarkings: Kriterien zur Bewertung der Wertschöpfungskette


Ziel des Benchmarkings

 

  • Das Ziel des Benchmarkings ist es, die Leistungsfähigkeit eines Versorgers ganzheitlich zu erfassen.
  • Das Benchmarking im Bereich Fernwärme geht dabei über einen reinen Preisvergleich weit hinaus.
  • Eine reine Preisanalyse käme der Betrachtung eines Eisbergs durch lediglich den Teil über der Wasseroberfläche gleich. Es ist aber unmöglich, den über der Oberfläche liegenden Teil zu verstehen, ohne den Rest im Verborgenen zu kennen. Ebenso stellt der Wärmemischpreis nur einen kleinen Ausschnitt der Fernwärmeversorgung dar. Er kann daher aus unserer Sicht nicht die alleinige Basis für einen Vergleich verschiedener Versorger sein. Ein Fernwärmeversorger, der Geothermische Energie nutzt, hat zwangsläufig andere Kostenstrukturen als ein Wärmeversorgungssystem, das auf Biomassebasis oder auf Erdgasbasis läuft.
  • Insofern müssen für verschiedene Strukturen verschiedene Clusterungen (Einteilungen der Versorger in vergleichbare Gruppen) vorgenommen werden, um Kennzahlenergebnisse vergleichbar zu machen. Dies ist gerade in der heterogenen Fernwärmesparte in jeglicher Art von Vergleichen bzw. Benchmarkings von zentraler Bedeutung.

 

 

 


Abbildung 2 Qualitätsmerkmale des Rödl & Partner Benchmarking im Bereich Fernwärme

 

 

Was wird wie verglichen?

 

  • Um die Leistungsfähigkeit eines Versorgers ganzheitlich zu erfassen werden eine Reihe von Netz-, Erzeugungs- sowie betriebswirtschaftliche Kennzahlen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ermittelt. Jeder Versorger wird anhand dieser Kennzahl mit einer Clustergruppe geeigneter weiterer Teilnehmer verglichen.
  • Eine Untergliederung der teilnehmenden Versorger in geeignete Clustergruppen ermöglicht einen Vergleich von Versorgern, die tatsächlich miteinander vergleichbar sind. So ist z. B. eine ländlich geprägte Versorgungsstruktur nicht mit der einer Großstadt vergleichbar.  Genau so wenig lässt sich eine auf Kraft-Wärme-Kopplung(KWK) gestützte Fernwärmeversorgung ohne Weiteres mit einem Versorger vergleichen, der mit Hilfe von Heizkesseln oder mit Fremdbezug die Energie gewinnt. Um aber eine tatsächliche Vergleichbarkeit zu erlangen – und in der Konsequenz die Kennzahlen sowohl hilfreich als auch belastbar zu machen – werden teilnehmende Versorger in geeignete Clustergruppen unterteilt.
  • Unternehmensspezifische Prozesse werden in diesem Zusammenhang für Analyse und Auswertung berücksichtigt.
  • Im Anschluss an die Auswertung erstellt Rödl & Partner einen Ergebnisbericht inkl. grafischer Darstellung der Kennzahlenergebnisse, der direkte Schlussfolgerungen für Ihre Kernbereiche zulässt.

 

 

Welche Vorteile bringt die Teilnahme am Benchmarking im Bereich Fernwärme?

 

  • Bestandsaufnahme aller relevanten Kennzahlen für einen umfassenden Vergleich
  • Anonymisiertes, individuelles Benchmarking Ihres Unternehmens mit dem Markt und Ihrer jeweiligen Vergleichsgruppe
  • Große Vielfalt an Kennzahlen zur 360°-Betrachtung Ihres Fernwärmeversorgungsunternehmens
  • Identifikation von Optimierungspotenzialen im Direktvergleich zum Benchmark
  • Individuelles Stärken-Schwächen-Profil auf Basis des Benchmarkings
  • Durch Ihre Teilnahme werden neue positive Impulse an die gesamte Fernwärmebranche gesendet

 

 

Unsere Benchmarkingteilnehmer sind ein klassischer Querschnitt durch die Fernwärmebranche: Von sehr kleinen Versorgern mit knapp 5km Netzlänge über mittelgroße Netze von rund 20km bis hin zu Versorgern von Großstädten mit 100km und mehr Netzlänge sind alle Größenordnungen vertreten. Ebenso unterschiedlich sind die eingesetzten Brennstoffe unserer Teilnehmer: Von Erdgas über Biomasse bis hin zu Tiefengeothermie ist alles vertreten. – Die Heterogenität der Branche wird auch von unserem Teilnehmerkreis wiedergespiegelt.

 

Unsere Clusterung erlaubt einen Vergleich von tatsächlich vergleichbaren Versorgern.

                                                   

 Was unsere Teilnehmer sagen

  • ​„Allein die Hinweise im Bereich Energiesteueroptimierung haben die Teilnahme gerechtfertigt.”
    Versorger, Umsatz 770.000 Euro

  • „Durch den transparenten Kostenvergleich konnten wir ein sehr zielgerichtetes und erfolgreiches Optimierungsprojekt umsetzen.”
    Versorger, Umsatz 202 Mio. Euro

  • „Wir werden ein zusätzliches BHKW einbinden und können damit aus den roten Zahlen kommen.”
    Versorger, Umsatz 242.000 Euro

  • „Die Verhandlungen mit unseren Wärmelieferanten liefen dieses Jahr bedeutend sachlicher und zu unserem Vorteil.”
    Versorger, Umsatz 1,62 Mio. Euro

  • „Wir werden ein zusätzliches BHKW einbinden und können damit aus den roten Zahlen kommen.”
    Versorger, Umsatz 242.000 Euro

  • „Wir haben auf Basis der Ergebnisse unsere Preise neu kalkulieren lassen und so die witterungsbedingten Risiken deutlich gesenkt.”
    Versorger, Umsatz 68,8 Mio. Euro

 

 Kennzahlenmodule

​Im Zuge unseres Fernwärme Benchmarking haben Sie die Möglichkeit verschiedene Module zu buchen.

 

​Basis-Modul ​5.900 €
​​1. Spezifische bereinigte Gesamtkosten
2. Spezifische Kapitalkosten Netz
3. Spezifische Kapitalkosten Erzeugung
4. Kostendeckungsgrad
5. Netzverluste (Wärme)
6. Netzverluste (Wasser)
7. Versorgungsunterbrechungen (Hausanschlüsse)
8. Versorgungsunterbrechungen (Erzeugungsanlagen)
9. Gleichzeitigkeitsfaktor (Netz)
10. Anschlussdichte
11. Primärenergiefaktor
12. Thermischer Wirkungsgrad
13. Elektrischer Wirkungsgrad
14. Wärmemischpreis
15. Analyse fixer und variabler Kosten- undErlösanteile
16. Analyse Preisgleitklausel
17. Kundenbeschwerden
18. Öffentlichkeitsarbeit

 

​​Deckungsbeitrag-Modul ​​2.000 €
​1. Deckungsbeitrag als Anteil der Gesamterlöse
2. Spezifischer Deckungsbeitrag (pro km)
3. Spezifischer Deckungsbeitrag (pro MWh)
4. Analyse des Deckungsbeitrags in Bezug auf die Netzstruktur
5. Analyse des Deckungsbeitrags in Bezug auf die Erzeugungsstruktur
6. Spezifisches EBITDA

 

​Netztechnik-Modul (in Zusammenarbeit mit GEF Ingenieur AG) ​​​2.000 €
1. Zusammenhang zwischen max. Betriebsdruck, Nenndruckstufe und Höhenunterschieden im Netz
2. Gegenüberstellung und Bewertung der Anteile unterschiedlicher Verlegesysteme
3. Anzahl bezogen auf Netzlänge – Identifikation relevanter Kostenanteile
4. Gegenüberstellung und Interpretation der abgefragten Verhältnisse
5. Abweichung von Soll- und Ist-Temperatur im Rücklauf Verlustkennzahlen – bezogen auf Netzlänge und Wärmeabsatz und Netzabstellungen
6. Vergleich von Projektkosten für unterschiedliche Nennweitengruppen und
Verlegesysteme
7. Hausanschlusskosten bezogen auf mittleren Anschlusswert und -länge
8. Gegenüberstellung von Durchschnittsalter der Betriebsmittel und  branchentypischen Erneuerungsgrenzen
9. Zusammenhang von Schachtanzahl und Anteil Haubenkanal
10. Inspektionsaufwand für Netzstationen und Schächte
11. Spezifische Schadenshäufigkeit der Betriebsmittel – Störungshäufigkeit von
Netz- und Hausstationen

 

​Erzeugung-Modul ​​​​2.000 €
​​1. Thermischer Wirkungsgrad
2. Elektrischer Wirkungsgrad
3. Gleichzeitigkeitsfaktor (Eigenerzeugung & Fremdbezug)
4. Bezugskosten der eingesetzten Brennstoffe
5. Wärmespeicher: Einsatz, Speichertyp & Nutzungsgrad
6. Altersstruktur der einzelnen Netzabschnitte
7. Spezifische Netzreinvestitionen und -neuinvestitionen
8. Spezifische Neuinvestitionen und Reinvestitionen in Erzeugungsstruktur
9. Spezifisches Anlagevermögen für Erzeugungsanlagen (pro MWh und pro km)
10. Analyse Wärmebezugsvertrag: Preisgleitformel, GP-AP Verhältnis, Besicherungsgrad

 

 

 Rabattstruktur

Wichtig - für alle Teilnehmer gilt:

Der zu zahlende Preis für das Basismodul beträgt maximal 1% vom Jahresumsatz 2018 im Bereich Fernwärmeversorgung!

 

Darüber hinaus stehen Ihnen unter Umständen weitere Vergünstigungen zu:

 

​Teilnehmer werben Teilnehmer - je geworbenem Teilnehmer ​500 €
​Versorger hat vorher bereits am Benchmarking teilgenommen ​15%
​Versorger mit mehr als einem Netz (ab dem zweiten Netz) ​10% pro Netz
​Versorger hat einen Umsatz der Fernwärmesparte < 500.000 € p.a. ​25%

 

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Kontakt

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Benjamin Richter

Diplom-Betriebswirt (FH)

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Christian Fränkle

B.Sc. Energiewirtschaft, Consultant

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