Neue EU-Schwellenwerte ab dem 1. Januar 2020

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veröffentlicht am 2. Dezember 2019

 

Ab dem 1. Januar 2020 gelten niedrigere EU-Schwellenwerte bei der Vergabe öffentlicher Aufträge und von Konzessionen.

 

Wichtige Aspekte für die Beschaffungspraxis

Mit den delegierten Verordnungen (EU) 2019/1828 (ABl.EU 2019 L 279, 25 f.), (EU) 2019/1829 (ABl.EU 2019 L 279, 27 f.), (EU) 2019/1827 (ABl.EU 2019 L 279, 23 f.) und (EU) 2019/1830 (ABl.EU 2019 L 279, 29 f.) vom 30.10.2019 hat die Europäische Kommission die EU-Schwellenwerte für die Vergabe öffentlicher Aufträge und von Konzessionen gesenkt:

 

  • Bauaufträge: 5.350.000 Euro
    (bis zum 31.12.2019: 5.548.000 Euro)
  • Liefer-/Dienstleistungsaufträge: 214.000 Euro
    (bis zum 31.12.2019: 221.000 Euro)
  • Liefer-/Dienstleistungsaufträge (Sektoren und Verteidigung/Sicherheit): 428.000 Euro
    (bis zum 31.12.2019: 443.000 Euro)
  •  Liefer-/Dienstleistungsaufträge (Bundesbehörden): 139.000 Euro
    (bis zum 31.12.2019: 144.000 Euro)
  • Bau-/Dienstleistungskonzessionen: 5.350.000 Euro
    (bis zum 31.12.2019: 5.548.000 Euro)

 

Die EU-Schwellenwerte (750.000 Euro; Sektoren: 1.000.000 Euro) für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen über soziale und andere besondere Dienstleistungen bleiben hingegen unverändert.

 

 

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