Repowering Module für die Ukraine

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veröffentlicht am 12. September 2023, von Christian Schönwiesner
 

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine macht einmal mehr deutlich, wie verletzlich Gesellschaften mit zentralen Einrichtungen in der Infrastruktur sind. Am schlimmsten trifft es die Schwachen in Krankenhäusern, Altenheimen, Schulen, Kindergärten, Frauenhäusern und vielen anderen sozialen und öffentlichen Einrichtungen.

 


Über den Herbst und Winter haben zahllose Initiativen kurzfristig Stromgeneratoren geliefert, um die schlimmste Not zu lindern. Jetzt ist die Zeit, neue Wege zu beschreiten und dazu beitragen, dass in der Ukraine eine dezentrale, umweltfreundliche Energieinfrastruktur aufgebaut wird. Jedenfalls für kritische Infrastruktur und Soziale Einrichtungen.

 

In den kommenden Jahren werden Hundertausende von gebrauchten Modulen und Wechselrichtern ausgetauscht gegen neue, effizientere und wirtschaftlich ertragreichere Komponenten. Die „alten" Module und Wechselrichter sind aber in aller Regel noch für 5 – 10 Jahre funktionsfähig und haben immer noch eine Effizienz von 70 – 85 Prozent.

 

Daher hat sich eine gemeinnützige Gruppe aus verschiedenen Organisationen zusammengetan, um diese Potentiale für die kritische soziale Infrastruktur zu heben. Mit den wertvollen Partnern Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V., der bundeseigenen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) und dem Deutsch-Ukrainischem Forum e.V. wird dazu aufgerufen, gebrauchte Solarmodule, Wechselrichter und andere noch funktionsfähige Solarkomponenten zur Verfügung zu stellen.


Im Bild v.l.n.r.: Christian und Stella Schönwiesner, Carsten Pfeifer (BNE), Robert Busch (Geschäftsführer BNE)

Robert Busch (Geschäftsführer Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V., BNE), Carsten Pfeifer (Leiter Strategie beim BNE) sowie Stella und Christian Schönwiesner (Vorstandsmitglied des Deutsch-Ukrainischen Forum e.V.) wurde auf der Intersolar in München der Startschuss gegeben.

 

www.repowering-module.org

 

Betreiber von Solaranlagen, EPCs, Investoren und Hersteller werden dazu aufgerufen, die abzugebenden Komponenten über die Homepage zu melden. Die Initiative Repowering Module für die Ukraine kümmert sich um Transport, Verzollung und Einsatz in der Ukraine. Die GIZ identifiziert geeignete Projekte in Schulen, Krankenhäusern, Waisen- und Frauenhäusern, Flüchtlingsunterkünften und weiteren sozialen Einrichtungen und sorgt vor Ort für den Bau von Solaranlagen. Die Module werden als humanitäre Hilfsaktion kostenfrei zur Verfügung gestellt.


 

 

 Im Bild v.l.n.r.: Christian und Stella Schönwiesner, Carsten Pfeifer (BNE), Robert Busch (Geschäftsführer BNE)

 

  

 

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