Unternehmerbriefing

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Informieren Sie sich über die wichtigsten Trends rund um Wirtschaft, Steuern, Recht und IT. Mit unserem Unternehmerbriefing erhalten Sie das aktuelle Themenspecial. Lassen Sie sich briefen zu aktuellen Themen wie Finanzierung, Nachfolge, M&A, Energie oder Strategien für Auslandsmärkte weltweit.

 

 

 

AKTUELLE THEMENSPECIALS DES UNTERNEHMERBRIEFINGS

 15. September 2022

Lieferkettengesetz international – Internationale Lieferketten rechtssicher gestalten

Mit dem Erlass des neuen Lieferkettengesetzes betrat Deutschland 2021 juristisches Neuland. Die Sorgfalts­anforderungen des Gesetzes sind grundlegend zwar bekannt und international anschlussfähig, da sie sich ebenso wie der deutsche Nationale Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte von 2016 am Sorgfalts­standard der VN-Leitprinzipien für Menschenrechte orientieren. Dennoch gibt das neue Gesetz erstmals einen Katalog verbindlicher Verkehrssicherungs­pflichten vor, deren Gegenstand außerhalb des eigenen Geschäfts­bereichs und damit auch außerhalb des primären Einflussbereichs der verpflichteten Unternehmen liegt. Folglich wird das neue Lieferkettengesetz die hoch globalisierte, durch komplexe Lieferketten mit der ganzen Welt vernetzte, deutsche Wirtschaft vor ganz besondere Herausforderungen stellen.

Parallel zum deutschen Lieferkettengesetz haben schon zahlreiche andere Länder innerhalb und außerhalb der EU vergleichbare Regelungen in Kraft gesetzt. Auch der EU-Gesetzgeber arbeitet an einer europäischen Rahmengesetzgebung zur Regulierung globaler Lieferketten. Der entsprechende Legislativvorschlag lässt bereits heute eine künftige Verschärfung des deutschen Rechtsrahmens erkennen

Um auch in Zukunft rechtssicher innerhalb der Lieferkette zu agieren, müssen deutsche Unternehmen nun besonderes Augenmerk auf ein effektives Risikomanagement in ihren internationalen Geschäftsbeziehungen legen. Das vorliegende Themenspecial soll einen Überblick zum Stand der Lieferkettengesetzgebung auf internationaler Ebene geben. Mehr »

 24. August 2022

Digitalisierung in Asien

Digitalisierung in Asien - Nachhaltig und smart investieren

Kaum eine Branche kommt heute noch ohne die Schlagwörter Digitalisierung oder Transformation aus – sei es im grundlegenden Strategieprozess oder bei der aktiven Expansion in Auslandsmärkte. Die Corona-Pandemie war und ist dabei Brennglas bzw. Glücksfall zugleich. Schwächen im System wurden einerseits schonungslos aufgedeckt, andererseits fungierte die Pandemie als wahrer Treiber, stellte bestehende Geschäftsprozesse und -modelle auf den Prüfstand und beschleunigte deren Transformation vom Analogen ins Digitale.


Der von der Pandemie noch beschleunigte Wandel der traditionellen Arbeitsstrukturen und des gesamten Ar­beits­marktes ruft auf Unternehmerseite zwar Unbehagen hervor, jedoch bieten sich enorme Chancen, Investi­tionen in zukunftsfähige Geschäftsmodelle oder Infrastrukturen zu tätigen, Innovationen zu schaffen, Partner­schaften voranzutreiben und sich noch stärker zu vernetzen. Der Erschließung neuer Märkte durch innovative Geschäftsmodelle kommt eine Schlüsselrolle im post-Corona Wirtschaften zu.

Unsere Experten in den Ländern China, Indonesien, Malaysia, Singapur, Thailand und Vietnam geben Einblicke, wie Sie als Unternehmer vor Ort von der jeweiligen Digitalisierungs­strategie profitieren und welche Potenziale dort bestehen. Mehr »

 18. Mai 2022

Datenschutz-Grundverordnung

Datenschutz-Grundverordnung – Eine unternehmerische Dauer-Baustelle

Die europäische Datenschutz-Grundverordnung (kurz: DSGVO) ist seit dem 25. Mai 2018 anzuwenden. Nach einer Auswertung von Bitkom im September 2021 hatte bis dahin lediglich ein Drittel der mehr als 500 befragten deutschen Unternehmen die DSGVO teilweise umgesetzt oder damit gerade erst begonnen. Lediglich 20 Prozent der Unternehmen konnten eine vollständige Umsetzung sowie die Einrichtung eines Prüfprozesses für die Weiterentwicklung vermelden. Auch Jahre nach dem Inkrafttreten der Verordnung im Mai 2016 und deren Anwendbarkeit im Mai 2018 ist der Umsetzungs- und Anpassungsbedarf in den Unternehmen weiterhin ungebrochen.
 
In unserem Themenspecial berichten wir über Datenschutz-Management, insbesondere zu Strategien für die DSGVO-Einführung in Konzernen, die Werkzeuge für eine Cloud-Nutzung und Lösungen für den Umgang mit Datenpannen. Bei der Außendarstellung eines Unternehmens können fehlerhafte Datenschutzerklärungen die Betroffenen, Wettbewerber und Aufsichtsbehörden auf ein Unternehmen aufmerksam machen und unter Rechtfertigungsdruck setzen. Die Rechte der Betroffenen auf Auskunft werden immer stärker gerichtlich eingefordert – aus Sicht der beklagten Unternehmen mitunter rechtsmissbräuchlich für ganz andere Zwecke. Weitere Risiken bergen die Zunahme von Klagen auf Schadenersatz und Schmerzensgeld selbst bei gering­fügigen Datenschutzverletzungen und vermeintlich fehlenden Auswirkungen auf die Betroffenen. Klarstellungen dazu und über ein etwaiges „Geschäftsmodell“ für Betroffene sind von noch ausstehenden Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu erwarten. Im Rahmen besonderer Verarbeitungs­situationen ist v.a. der Transfer von Daten in Drittstaaten immer wieder neu zu bewerten. Nach wie vor ist die Einhaltung der DSGVO-Anforderungen immer wieder neu von Unternehmen zu prüfen und sind die Unternehmensprozesse ggf. anzupassen. Mehr »

 6. April 2022

Nachhaltigkeit, CSR-Berichterstattung, ESG

Nachhaltigkeit, CSR-Berichterstattung, ESG – Klimaschutz als Treiber unternehmerischer Veränderung

Nachhaltigkeit ist in der Mitte der deutschen Unternehmen angekommen. Kunden, Lieferanten, die Gesell­schaft und der Gesetzgeber treiben die Anforderungen an die unternehmerische Anpassung an den Klima­wandel durch eine Vielzahl an Regularien, Offenlegungspflichten und Innovations­treibern in unbekannte Höhen. Dabei sehen sich v.a. mittelständische sowie kleine Unternehmen vor neuen Aufgaben und Heraus­forderungen.


Bestehende Unternehmensprozesse müssen überarbeitet werden – etwa aufgrund der Whistleblower-Richtlinie. Dadurch rückt das erforderliche Hinweisgebersystem in den Fokus der Compliance-Prozesse. Andere Regularien betreffen die Anpassung der grundsätzlichen strategischen Ausrichtung von Unternehmen, wie die EU-Offenlegungsverordnung zu nachhaltigen Finanzprodukten. Der Entwurf zum Lieferkettengesetz macht Nachhaltigkeit in der Lieferkette in Zukunft nicht mehr freiwillig, sondern verpflichtend. Der Zertifikatshandel für CO2-Emissionen, der bereits seit seiner Einführung letztes Jahr zu steigenden Energiepreisen in deutschen Unternehmen führt, ist eine notwendige, aber kostenintensive Maßnahme gegen den Klimawandel. Doch Klimaschutz ist immer auch Chance. Zahlreiche Förderprogramme unterstützen aktuell die Innovationskraft für den Ausbau Erneuerbarer Energien. Die verpflichtende regulatorische Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeits­themen soll die deutsche Wirtschaft an die Auswirkungen des Klimawandels auf ihr Geschäftsmodell vorbe­reiten.


Auch Unternehmen, die bereits dazu verpflichtet sind über soziale, ökonomische und ökologische Aspekte zu berichten, sind seit diesem Jahr mit umfassenderen Offenlegungspflichten beschäftigt: Die EU-Taxonomie stellt in ihrem ersten Berichtsjahr viele kapitalmarktorientierte Unternehmen vor Herausforderungen. Die erwartete Neufassung der CSR-Richtlinie − die CSRD − verspricht auch für die Zukunft komplexere und strengere Berichtsvorgaben. Damit müssen sich künftig nicht mehr nur kapitalmarktorientierte Unternehmen befassen, sondern auch deutsche Mittelständler und kommunale Unternehmen.


Es ist an der Zeit, Corporate Social Responsibility (CSR) als Managementaufgabe wahrzunehmen. Wagen Sie den nächsten Schritt, machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft und informieren Sie sich über die Chancen und Herausforderungen bei der Implementierung der Nachhaltigkeitsthemen von heute! Mehr »

 16. März 2022

Internationaler Anlagenbau in ASEAN – EPC-Projekte erfolgreich planen

Die Zahl der schlüsselfertigen oder „Engineering, Procurement and Construction”-Projekte (kurz: EPC-Projekte) in Südostasien hat in den letzten zwei Jahrzehnten stark zugenommen. Das ist nicht zuletzt der zunehmenden Liberalisierung verschiedener Wirtschaftssektoren zu verdanken. Unter EPC-Projekten versteht man im internationalen Geschäftsverkehr den Bau kompletter, betriebsbereiter Anlagen. Der größte Teil der EPC-Projekte wird im Bereich des Maschinen- und Anlagenbau durchgeführt und erfordert sehr spezifisches Fachwissen, um die oft hochkomplexen Anlagen erfolgreich zu montieren und in Betrieb zu nehmen. In Südostasien lässt sich ein hohes Projektaufkommen insbesondere im Elektrizitätssektor feststellen, wo eine zunehmende nationale Deregulierung unabhängigen Stromerzeugern den Markteintritt ermöglicht hat. Konzessionen für Investitionen in bestimmte Infrastrukturen wie Kraftwerke oder Wasseraufbereitungsanlagen ermöglichen Projekte auch durch nichtstaatliche Akteure.

Der Umfang der EPC-Leistungen umfasst i.d.R. Planung, Lieferung, Bau, Installation und Inbetriebnahme der Anlage am Standort des Auftraggebers. Die meisten Auftragnehmer sind sich durchaus der Notwendigkeit bewusst, sowohl die lokalen als auch internationale steuerliche Auswirkungen zu berücksichtigen, die je nach Projektdauer bspw. zur Gründung einer Betriebsstätte mit sehr spezifischen Kostenrisiken führen können. Aufgrund ihrer Komplexität erfordern EPC-Projekte nicht nur eine gewissenhafte Steuerplanung, sondern darüber hinaus eine sorgfältige Bewertung der lokalen Investitions- sowie Arbeits- und Einreisebestimmungen.

In unserem Themenspecial werfen wir einen vergleichenden Blick auf die wesentlichen Aspekte für Auftrag­nehmer, die in Südostasien tätig sind. Unsere internationalen Experten geben Einblick in die steuerlichen, investitions- und arbeitsrechtlichen Besonderheiten in Indonesien, Malaysia, Myanmar, Singapur, Thailand und Vietnam. Mehr »

 2. Februar 2022

Investieren in Deutschland

Investieren in Deutschland – Gefragtes Gütesiegel

Investitionen ausländischer Investoren in Deutschland erfreuen sich einer ungebrochen hohen Beliebtheit. Doch was ist dabei zu beachten? Das vorliegende Themenspecial beschäftigt sich in den nachfolgenden Artikeln mit Themen rund um Investitionen in Deutschland und gibt Antworten auf grundlegende Erwägungen.

Aufgrund der hohen Attraktivität sind auch verschiedenste Investoren wie Unternehmen oder Finanzinvestoren als Käufer deutscher Unternehmen aktiv und suchen für sie passende Übernahmeziele. Dabei sollten sich Investoren aus dem Ausland, die ein deutsches Unternehmen übernehmen oder sich daran beteiligen möchten, bereits im Vorfeld auf vielfältige Besonderheiten einstellen: Dazu gehören Themen wie Rechnungslegung, die optimale Rechtsformwahl, die Beschäftigung von Ausländern oder die Erwägung zwischen Share Deal und Asset Deal.

Bei der Durchführung des eigentlichen Erwerbs eines Unternehmens oder einer Beteiligung werden in Deutsch­land die in der internationalen Praxis üblichen Maßnahmen ergriffen: Bspw. die Fairness des Kaufpreises oder die Financial Due Diligence bei Familienunternehmen.

Nicht zu vergessen ist die Phase nach dem Erwerb. Ausländische Investoren, die ihr erstes Investment in Deutschland tätigen, haben ein dringendes Interesse eine effektive Steuerung des Managements ihrer neuen Tochtergesellschaft oder Beteiligung zu etablieren.

Außerdem beleuchtet unser Themenspecial weltweite Besonderheiten in ausgewählten Ländern. Mehr »

 17. November 2021

Lieferkettengesetz

Lieferkettengesetz im Asiengeschäft – Unter­nehmerische Sorgfalts­pflichten beachten

Das deutsche Gesetz über die unter­nehmer­ischen Sorgfalts­pflichten in Liefer­ketten wurde am 11. Juni 2021 vom Bundes­tag verab­schiedet. Es wird am 1. Januar 2023 in Kraft treten und gilt für Unter­nehmen – un­ab­hängig von ihrer Rechts­form – die ihre Haupt­ver­waltung, Haupt­nieder­lassung oder ihren Sitz in Deutsch­land haben und mehr als 3.000 Mit­arbeiter beschäftigen. Ab 2024 liegt die Schwelle dann bei 1.000 Beschäftigten. Bei ver­bundenen Unter­nehmen (§ 15 AktG) sind die Arbeit­nehmer aller Konzern­unter­nehmen bei der Berechnung der Arbeit­nehmer­zahl zu berück­sichtigen; das gilt auch, wenn die konzern­angehörige Gesel­lschaft ihre Haupt­ver­waltung, Haupt­niederlassung oder ihren Sitz im Aus­land hat.

Da Unter­nehmen und Zu­lieferer entlang der gesamten globalen Liefer­ketten unter das Gesetz fallen, werden seine Aus­wirkungen auf inter­nationale Geschäfts­strukturen zweifel­los erheblich sein. Das macht eine gründliche Be­wertung und Anpas­sung des bestehenden Compliance-Managements erforder­lich. Die einzelnen Länder­kapitel unseres Themen­specials beinhalten Über­legungen zu lokalen Risiko-Szenarien, die dazu beitragen mögen, das Bewusstsein für Ge­fahren zu schärfen, denen Unter­nehmen in den Liefer­ketten in den ASEAN-Ländern (Indonesien, Malaysia, Myanmar, Singapur, Thailand and Vietnam) sowie in China, Indien und auf den Philippinen ausgesetzt sind. Mehr »

Kontakt

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Prof. Dr. Christian Rödl, LL.M. (Columbia University, New York)

Rechtsanwalt, Steuerberater

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